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Dienstag, 5. Juli 2011, 15:12

Der Arbeitskreis Tierkunde

Dieser Arbeitskreis beschäftigt sich mit den Themen Alte Haus- und Nutztierrassen, Pflege, Haltung und Schutz sowie Heilkunde.

Die Grundlage dieses Arbeitskreises ist das Streben danach, den Tieren auf die wir Einfluss nehmen können, ein Leben zu bieten in dem sie so weit wie möglich ihrer Natur entsprechend leben können.
Über die Jahrtausende hinweg war die Gemeinschaft Mensch und Tier vor allem von Nutzen geprägt.
Das Zusammenleben veränderte sich mit der Entwicklung von Kultur und Technik, der Nutzen des Überlebens wich dem Nutzen persönlicher Befriedigung oder Selbstdarstellung.

Ein hervorragendes Beispiel dafür ist das Pferd, dessen Bestand sehr weit zurückgegangen war nachdem die Automobilindustrie ihren Siegeszug angetreten hatte und die erst über die sogenannten Freizeitreiter wieder mehr Verbreitung erfuhren.
Tierhaltung heute ist beschränkt auf Gewerbliche (Landwirte, Zoos) und Privaten Luxus . Tierschutzgesetze verhindern bei der gewerblichen Tierhaltung das Allerärgste, doch Großkonzerne interessiert das kaum und kleine Landwirte sind von ihrer wirtschaftlichen Zwangslage zu sehr eingeengt.
Nur private Tierhalter sind wirklich in der Lage selbst aktiv an der artgerechten Haltung zu arbeiten. Für den Einfluss auf die gewerbliche Tierhaltung braucht es meines Erachtens weitreichende politische Aktivität.

Um als Einzelner Aufmerksam zu werden, ist Wissen notwendig. Das meiste "Gut-gemeint" Verhalten gegenüber Tieren ist alles andere als Gut. Das betrifft aus meiner Sicht Einzelne ebenso wie Tierschutzvereine, die ich häufig für einen Sammelpool selbstdarstellender Machtmenschen halte.

Die Tiere selbst sind hervorragend in der Lage uns mitzuteilen was ihnen gut tut und was nicht. Nur Zuhören - das müssen Viele immer noch lernen. Ebenso wie sich selbst zurückzustellen und nicht in ihre Tiere hineinzuinterpretieren was sie von ihnen gerne hätten.
Denn auch heute noch halten wir Tiere zu unserem Nutzen. Um nicht einsam zu sein, um angenommen zu werden, um tolle Preise zu holen, oder um den Kontakt zur Natur, zu uns selbst wieder zu finden.
Ich finde es ist das Mindeste, dass wir den Tieren dafür etwas zurückgeben, Nämlich unsere Achtung ihres eigentlichen Wesens.

Eure Gedanken dazu?

Birgit
Signatur von »Lady.Birgit«
~Vor den Problemen wegzulaufen, zählt nicht als Bewegungsübung ~


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2

Mittwoch, 6. Juli 2011, 16:27

Ich vermute, daß das ein Aspekt ist, wenn wir uns Tiere als reine Haustiere (Ohne direkten praktischen Nutzen) halten, nämlich daß sie uns auch akzeptieren, wenn wir wir selbst sind, während wir bei unseren Mitmenschen oft das Gefühl haben, gerade dann besonders akzeptiert zu sein, wenn wir weit weg von uns selbst sind.

Dementsprechend sollten wir den Tieren den gleichen Luxus gewähren, schließlich ist das das mindeste. Doch liegt zwischen Erfolg in diesem Vorhaben und uns einfach das Unwissen. Immer wieder höre ich auch von langjährigen Tierhalten tips und Ideen über die korrekte Haltung, bei denen ich den Kopf schüttele - und das ich, dessen eigene Tierhaltertätigkeit sich auf einen Goldhamster vor vielen Jahren beschränkt.

Deswegen halte ich es für eine großartige Sache, daß wir diese Gelegenheit zum Lernen bekommen. Denn wer weiß, vielleicht sind wir irgendwann für unser Überleben wieder auf die Tiere angewiesen, so wie es die Menschen vor langer Zeit bereits waren. Und noch etwas - ich glaube, wir lernen im Umgang mit den Tieren auch viel über uns selbst, denn die Reaktionen eines Tieres (wie ich bei den Westies schon oft gemerkt habe) sind viel direkter und ohne blödsinniges Drumherum, ganz anders, als wenn wir es mit Menschen zu tun haben.

3

Freitag, 8. Juli 2011, 07:13

Erinnert mich an meine Zeit auf verschiedenen Reiterhöfen…
Daran, wie verwirrt Eltern und Kinder auf die Frage reagierten, was wohl der Unterschied zwischen dem Holzpferd und dem Pferd auf der Koppel sei..?

Mich hat das damals echt erschreckt, zu sehen wie unbedacht der Mensch oft mit den Lebewesen um sich herum umgeht.

Da ist es doch schön, dass wir uns zu einem natürlicheren Umgang mit unseren vierbeinigen Kameraden entscheiden und nach unserem Gewissen handeln können.

Maya
Signatur von »Lady Maya« Glaube an das, was Du tust - und tue das, an was Du glaubst!

4

Samstag, 3. September 2011, 16:00

Endlich bei uns eingezogen sind nun auch eben solche Nutztiere.
Nämlich Pferde, Hühner und Ziegen.
Es wird dann, wenn alles endgültig eingerichtet ist, bei uns Gelegenheit geben sich in der Praxis anzusehen, wie und wo sich diese Tierarten am Wohlsten fühlen und wie beispielsweise Hühner vollständig Parasitenfrei gehalten werden können, wenn bei der Haltung einfach nur ein paar Regeln beachtet werden.
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5

Sonntag, 4. September 2011, 07:36

Da und dort haben wir schon die Erfahrung gemacht, dass unsere Vorstellungen nicht unbedingt etwas mit den Tieren zu tun haben.
Z.b. bekamen wir immer wieder den Vorschlag, statt eines Rasenmähers Ziegen anzuschaffen. Ich überlege, ob ich den Leuten, die das vorgeschlagen haben mal den Pearl vorbeischicke....*mähmimimi*.
Solche Vorschläge werde ich jedenfalls zukünftig mit der Frage "Wieviel eigene Erfahrung hast du tatsächlich damit?" auf Ernsthaftigkeit überprüfen.
Signatur von »Lady Uschi« Aus einem Seminar, mein neuestes Lieblingszitat........"Bäume sind alte Wesen und wohnen vermehrt im Wald"

Wenn dich die Träne des Drachen berührt, bist du zu Hause.

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6

Dienstag, 6. September 2011, 22:54

Hier ein paar Bilder zu unseren "praktischen Erfahrungen"
»Lady.Birgit« hat folgende Dateien angehängt:
  • tarnfleckhühner.jpg (227,72 kB - 6 mal heruntergeladen - zuletzt: 8. September 2011, 20:42)
  • mimimi.jpg (264,01 kB - 6 mal heruntergeladen - zuletzt: 8. September 2011, 20:42)
  • Pferde_1.jpg (197,73 kB - 6 mal heruntergeladen - zuletzt: 8. September 2011, 20:42)
  • huehnerbank.jpg (383,02 kB - 6 mal heruntergeladen - zuletzt: 8. September 2011, 20:42)
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