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Sonntag, 2. Januar 2011, 15:04

Wir schreiben ein Märchen

Zitat von »"Lady Birgit"«

Hallo liebe Gäste, Besucher, Freunde und Mitglieder,

schon eine ganze Weile findet Ihr monatlich wechselnd Märchen im Portalbeitrag.
Wir verwenden dazu die altbekannten Märchen, meistens die der Brüder Grimm.

Natürlich gibt es noch viele andere Märchen, die wir Euch gerne vorstellen würden, die aber meistens einem copyright unterliegen und von uns in dieser Form nicht verwendet werden dürfen.

Diese moderneren Märchen und Fabeln sind es, die ich als "Märchenerzählerin" am liebsten erzähle.
Erst vor Kurzem war ich zur Abschlussveranstaltung des Lesesommers Rheinland-Pfalz in der Gemeindebücherei von Höheinöd und habe dort solche moderneren Geschichten erzählt.

Sie sind weniger "angestaubt", spielen mit den Geschlechterrollen der alten Märchen, sind in ihrer Aktualität als Lehrgeschichte viel besser zu greifen, regen zum Nachdenken und oft zu schallendem Lachen an.

Das Bewahren und weiter entwickeln solch alter Künste sehen wir als eine der Aufgaben unseres Vereines.
Also habe ich mir überlegt, ob es uns allen vielleicht Spaß machen könnte eine gemeinsame Geschichte zu schreiben.

Jeder kann einen Teil dazu beitragen, ein paar Sätze oder einen ganzen Absatz, und der Nächste schreibt dann weiter.
Lasst Eure Fantasie blühen, seid kreativ, greift den Faden eurer Vorschreiber auf, lasst die Geschichte leben.

Ich fange heute einfach mal an, und wer mag, schreibt weiter mit.

Birgit

Signatur von »Lady.Birgit«
~Vor den Problemen wegzulaufen, zählt nicht als Bewegungsübung ~


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Sonntag, 2. Januar 2011, 15:05

Zitat von »"Das Märchen bis hierher"«

Ein Märchen

Es war einmal vor langer Zeit, da lebte eine Prinzessin im Schloß ihres Vaters und war dort sehr vergnügt und glücklich.
Wie wir ja alle wissen, sind Prinzessinnen immer so schön, wie ihr Vater reich ist. Nun war das Königreich des Vaters recht klein und er auch nicht besonders reich.
Sonderlich klug und gewitzt, wie manch andere Prinzessin, war diese Prinzessin leider auch nicht, und zwar sehr freundlich, aber auch recht eitel.
Nur reiten und schiessen, das konnte sie außerordentlich hervorragend. Beinahe hätte sie selbst einer der Jagdburschen ihres Vaters sein können.

Eines Tages nun, die Prinzessin hatte gerade ihren siebzehnten Geburtstag gefeiert, .....
als ein Kundschafter aus fernem Lande an den Königshof ritt. Er bat die Prinzessin zu sprechen.
Nach Prüfung des Kundschafters durch die Leibgarde des Königs durfte dieser vor die Prinzessin treten unter der Voraussetzung, dass dieser 3 Gaben aus seinem fernen Land der Prinzessin überreicht.

Der Kundschafter kannte diesen Brauch und hatte natürlich 3 Gaben aus seiner Heimat mitgebracht, es waren Gaben die es nirgends anders als dort gibt. Denn in Wahrheit kommt der Kundschafter aus einem ganz besonderen Land, das ein tiefes Geheimnis birgt.

So trat er also vor die Prinzessin und lächelte sie freundlich an. "Guten Tag holde Prinzessin" sagte er, was selbstverständlich ziemlich ungehörig war, denn königliche Herrschaften werden nicht einfach so angesprochen, sondern man muss darauf warten dass sie einen auffordern zu sprechen.
Nun, unser Kundschafter, von dem wir leider immer noch nicht wissen welche Kunde er nun bringen würde, schien diese Regel entweder nicht zu kennen oder zu ignorieren.
Die Prinzessin war sich nicht sicher wie sie reagieren sollte, aber da er sie "holde Prinzessin" genannt hatte, wollte sie ihm auch nicht gerade den Mund verbieten.
So hüstelte sie einfach etwas verlegen in ihr Taschentuch und fragte dann "woher kommst Du und was hast Du mir mitgebracht?"
Der Kundschafter lächelte weiter und nahme einen großen, schwer wirkenden Beutel von seiner Schulter und stellte ihn vor der Prinzessin hin. Der Sack bewegte sich und gab sehr merkwürdige Geräusche von sich. Was in aller Welt konnte dies sein?

Die Wachen fassten ihre Waffen fester um, bereit wenn es gefährlich werden sollte, für ihren König und Prinsessin zu kämpfen.

Ein kleines pfipsen drang aus der Tasche des Kundschafters. Und heraus lugten zwei Augen, die in der plötzlichen Helligkeit blinzelten. "Huch, was kann das wohl sein?" fragte sich die Prinzessin, aber da streckte sich schon ein kleiner schuppiger Kopf aus dem Sack.

"Was soll das?", fragte die Prinzessin empört.

Und die Antwort war leise:

"Das werte Prinzessin ist ein Fen-Yan-Su, es ist ein Wesen unseres Landes." Der Kundschafter nickte dem Wesen voller Ehrfurcht zu und der Fen-Yan-Su grüßte den Kundschafter ebenfalls in dem er ihm zunickte. Das Wesen blickte mit seinen großen Augen zur Prinzessin.

Der Kundschafter erklärte weiter: "Einen Fen-Yan-Su zum Freund zu haben bedeutet sich nie mehr fürchten zu müssen, denn er verfügt über eine Macht und eine Kraft die mit keiner anderen hier auf diesem Boden vergleichbar ist. Sobald dir ein Fen-Yan-Su sein Vertrauen schenkt, verrät er dir seinen Namen. Sprichst du ihn aus, hört er dein Rufen immer und überall."

Die Prinzessin schaute mit großen Augen dieses Wesen an, erhob dann ihr Gesicht und fragte den Kundschafter, nun dann wie laute sein Name. Nenn ihn mir.

Der Kundschafter jedoch wiederholte: "Du mußt sein vertrauen gewinnen, dann nennt er dir seinen Namen."
Die Prinzessin überlegte und beschloss dem Kundschafter zu glauben. Vertrauen kann man nicht jetzt-auf-gleich gewinnen, das braucht Zeit. Kommt Zeit, kommt Name.

Sie nickte dem Kundschafter freundlich und danke ihm für das außergewöhnliche Geschenk.

Gespannt blickte die Prinzessin nun auf das 2. Geschenk es Kundschafters, ein Geschenk das es nirgends gibt als in diesem fremden fernen Land aus dem der Gast kommt.

Der Kundschafter öffnte erneut seine Tasche.
Bohnen, genau die Prinzessin sah richtig einen kleinen Sack voll Bohnen. Die Prinzessin schaute erstaunt, nicht dass sie nach dem Fen-Yan-Su etwas gewöhnliches erwartet nur... Bohnen? Bevor sie eine Frage aussprechen konnte erläuterte der Kundschafter dass dies die Leibspeise des Fen-Yan-Su ist und diese seltene Art auch nur in seinem Heimatland vorkomme. Er riet der Prinzessin mindestens eine Bohne von ihrem Dienern anpflanzen zu lassen.
Und sie wies sogleich an, daß dieses sofort geschehen soll.
Die Diener der Prinzessin gingen also in den parkähnlichen Garten
um einen Platz für das Anpflanzen der Bohnen zu finden.

Der Garten war von der Königin Urgroßmutter angelegt und bestand aus tausenden Sorten von duftenden,
leuchtenden und verschiedensten Rosen.
Man konnte darin wandeln, ohne das es langweilig oder eintönig wurde.

Es gab Labyrinte, Bogengänge, und an den Seiten des Weges wuchsen wunderschöne, rote Exemplare.
Es gab Rosen, die ergossen sich wie Wasserfälle an den Hängen und Böschungen auf den Boden herab.

Um der Prinzessin Gebot zu erfüllen, machten die Diener jedoch einen folgenschweren Fehler.
An einem Beet, in der Mitte des Gartens, in dem weiße Rosen gerade die Knospen öffneten,
rissen sie diese mit Stumpf und Stil heraus.

Sie pflanzten die Bohnen, gossen sie und gingen wieder ihrer gewohnten Arbeit nach.

Was sie nicht wußten, war die Tatsache, dass in dieser ganz besonderen Sorte weißer Rosen eine kleine Gartenfee sich ihr Zuhause eingerichtet hatte.
Entgegen der landläufigen Meinung sind Gartenfeen keine zarten freundlichen luftigen Wesen.
Viel eher ähneln sie dem bekannten Gartenzwerg, wenn auch ihr Körperbau viel zarter ist.
Denn natürlich hatten sie, um ihrer Hauptaufgabe, der Pflege und Hege ihrer Gartenheimat, nachgehen zu können, feste Gummistiefel an den Füßen, einen großen grünen Kittel umhängen, einen Strohhut auf dem Kopf und ihre Flügel sahen aus wie die fleischigen Blätter der Geranie.
Außerdem waren sie eher mürrisch und konnten Menschen gar nicht leiden.

Die eine mürrische kleine Gartenfee war nun aber mehr als nur mürrisch, denn nun war sie ihrem Zuhause beraubt worden.
Das wollte sie auf keinen Fall ungestraft lassen und überlegte sich, was sie denn tun könnte.
Im nahegelegenen Wald gleich neben dem Schloß, mussten doch noch einige ihrer Verwandten wohnen.
Und sie stammte aus einer großen Familie und nicht alle aus ihrer Familie waren so klein wie sie.
Die musste sie finden. Sie packte ihre sieben Sachen zusammen, nahm ihren Wanderstock und machte sich auf den Weg.

Im Schloß währenddessen schnüffelte das Fen-Yan-Su alle Zimmer im Schloß ab, um den neuen Geruch aufzunehmen. Er kroch in alle Ecken und auch an der Wand nach oben, um die Kronleuchter, die dort hängen, zu inspizieren. Dadurch brachte er die Kristalle des Leuchters ordentlich zum klingen.
Die Prinzessin fand das sehr amüsant. Ganz im Gegensatz zu ihrem Vater, der wild fuchtelnd und hüpfend versuchte, das Fen-Yan-Su wieder auf den Boden zu locken.

Der Botschafter, der sich nun bald auf den Heimweg machen musste, gab ihr noch drei wichtige Sätze, auf die sie mit dem Umgang mit dem Fen-Yan-Su achten musste.
Es waren geheime Worte, die nur der Besitzer des Fen-Yan-Su wissen durfte.
Ganz leise, so daß nur die Prinzessin es hören konnte, flüsterte er ihr ins Ohr:

Erstens: Jeder Fen-Yan-Su hat einen eigenen geheimen Namen. Wer der Besitzer des Fen-Yan-Su sein möchte, muss diesen Namen gefunden haben, bevor ein Jahr vergangen ist. Sonst wird der Fen-Yan-Su ihn wieder verlassen.
Zweitens: Um diesen Namen zu finden, darf keine frende Hilfe in Anspruch genommen werden. Zu wem der Fen-Yan-Su wirklich gehört, der findet den Namen in sich.
Drittens: Je mehr Du ihm von seinen Lieblingsbohnen gibst, desto schneller wird er wachsen. Je größer er wird, desto mehr zeigen sich dann auch seine speziellen Fähigkeiten, die jetzt noch verborgen sind. Es gibt Fen-Yan-Su's die speien Feuer oder Wasser oder sie beherrschen Zeit und Raum. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten. Also beobachte genau.

Die Prinzessin merkte sich diese Wort gut, und war schon sehr gespannt, was es denn für Fähigkeiten sein würden.

Doch es fehlte ja noch das dritte Geschenk. Der Botschafter griff erneut in seine Tasche und zog einen seltsamen Spiegel daraus hervor.
Er war nicht hell, wie es normale Spiegel sind, sondern schimmerte in einem silbernen schwarz.
Der hölzerne Rahmen des Spiegels war über und über mit merkwürdigen Zeichen versehen. Sie waren eingeschnitzt und nicht besonders schön anzuschauen.
Die Prinzessin rümpfte etwas die Nase, denn zumindest einen Goldrahmen hatte sie schon erwartet.

"Hänge diesen Spiegel in Dein Zimmer", bemerkte der Botschafter noch, "denn jeder Fen-Yan-Su , der noch nicht ausgewachsen ist, hat einen schrecklichen Zwilling. Dieser Spiegel wird Dich vor ihm beschützen, bis der Fen-Yan-Su ausgewachsen ist.

Sogleich lies die Prinzessin den Spiegel in ihr Zimmer hängen. Nur machte ihr der Gedanke an den Zwilling ein wenig Angst. "Was ist wenn der Spiegel zerbricht", fragte sie den Botschafter. Dieser schaute plötzlich sehr nachdenklich drein und antwortete:

Dann wird der Zwilling frei sein, zu tun und zu lassen was er will.

Er wird erst verschwinden, wenn der Fen-Yan-Su ausgewachsen ist. Das wird er natürlich verhindern wollen.

Die Prinzessin wollte den Kundschafter nach mehr Details zu den ganzen Tücken um den Fen-Yan-Su und seinen Zwilling fragen jedoch hatte sie kurz die Augen geschlossen um sich ihrer Fragen klarer zu werden... kaum geöffnet holte sie Luft um den Kundschafter weiter zu befragen, doch dieser nutze die Denkpause der Prinzessin und ging seines Weges.

Da saß sie nun die Prinzessin.
War um einige Geschenke reicher, hatte mehr Wissen als vor dieser Begegnung, aber fühlte sich sehr unprinzessinnenhaft unsicher.
Sie betrachtete ihren - immer noch hüpfenden - Vater, den herumkrabbelnden Fen-Yan-Sun, und eine glatte Hundertschaft von Fragen an den Kundschafter schossen ihr durch den Kopf.
Doch leider war dieser nun verschwunden und sie hatte noch nicht einmal die geringste Ahnung, warum dieser zu ihr gekommen und ihr die Geschenke gebracht hatte.
Denn ein eigenes Anliegen hatte dieser gar nicht formuliert.
Was ihr sehr merkwürdig vorkam, denn üblicherweise wollten die Menschen die Geschenke brachten auch einen Gegenwert dafür.
Was also war hier wirklich geschehen?

.. die Prinzessin grübelte weiter ...

Inzwischen kam die kleine Gartenfee bei ihren Verwandten im nahem Wald an. Immer noch erzürnt erzählte sie denen von ihrem zerstörtem Heim in den Rosen. Da sie durchaus Verwandte hatte die im Wald auch was zu sagen haben wurde sogleich ein Feen-Rat einberufen um zu bestimmen wie vorzugehen...


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Freitag, 21. Januar 2011, 13:21

Da wurde nicht lang gefackelt, denn die Feen hatten schon seit langem einen starken Groll gegen die trampelnden, lärmenden, unverschämten Menschen.
Ruck-Zuck wurde eine Feen-Armee ausgehoben. Da Feen hervorragend organisiert sind, war das nur eine Sache von wenigen Stunden, bis die Armee marschbereit auf einer Waldlichtung stand.
Ein wahrhaft furchterregender Anblick, wie diese stachelbewehrte, wogende Masse den Boden der Lichtung vollständig bedeckte!
Sich gegenseitig mit Kriegsrufen anfeuernd, brachten die Feen sich noch mehr in Rage und als der General zum Marsch Richtung Schloss rief, wogte eine brüllende Masse zum Waldrand und hinaus auf die Felder. Ihre rotgoldenen Uniformen funkelten im Licht der gerade untergehenden Sonne und beinahe sah es aus, als wollte der Wald selbst ihnen folgen, so sehr wogten die Baumwipfel.

In der Zwischenzeit war etwas sehr ungewöhnliches mit der frisch gepflanzten Bohne geschehen...
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Dienstag, 8. Februar 2011, 19:45

In der Zwischenzeit war etwas sehr ungewöhnliches mit der frisch gepflanzten Bohne geschehen. Denn selbstverständlich handelte es sich um eine Schnell-wachsende Zauberbohne (ähnlich der, die ein gewisser Jack zur Ermordung harmloser Riesen einstmals benutzte). Natürlich musste diese Bohne schnell wachsen, denn der kleine Feng-Yan-Su brauchte bald etwas zu fressen und konnte nicht monatelang hungrig auf das Gedeihen einer Bohne warten.
Diese Bohne allerdings wuchs nicht in die Höhe, sondern in die Breite ..
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Mittwoch, 9. Februar 2011, 11:36

Diese Bohne allerdings wuchs nicht in die Höhe, sondern in die Breite.... sie wuchs und wachse.
Es schien fast als hätte ich sie nur auf diesen einem Moment gewartet, denn sie wuchs mit einer Begeistung, dass selbst die Tiere angst bekamen.
Ihr dichten Wurzeln gruben sich immer tiefer in die Erde und saugten sich mit den vorhanden Wasser voll. " Zu lange habe ich darauf gewarte", dachte sich die Bohne und erqickte sich am reichlichen Wasser
unterhalb der Erde. Doch bald bekam die Bohne hunger und fing an zu jammern..... Ein Mauwurf der sich gerade einen Weg durch das spinnenartige Wurzelnetz bahnte hört dies und
fragte sie neugierig "was ihr den fehlte?" "Mein Reserven an Nahrung sind aufgebraucht und mich tracht es nach Nahrung!" Der Maulwurf dachte innig nach.
Nach einer gewissen Zeit kam er auf die Idee, die Bohne solle doch zu den Rosen gehen, denn sie haben reichlich Nahrung unter ihren Sträuchern liegen.
Nun sagte er :" Gehe zu den Rosen, sie haben genug Nahrung!" Dann verschwand der Maulwurf und die Bohne blieb wieder alleine........

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Freitag, 11. Februar 2011, 15:32

Inzwischen bekam die Prinzessin noch einige prinzessinenhafte Geschenke, worüber sie sich jedoch nicht so wirklich freuen konnte... ihre Aufmerksamkeit gehörte immer noch dem Fen-Yan-Su. Sie lies anordnen dass ihr neues Haustier etwas zu essen bekommen soll. Da sie rohe Bohnen jedoch nicht für ein würdige Mahlzeit für einen Mitbewohner eines Schlosses hielt war es nun am Hofkoch eine passende Mahlzeit zu kochen.

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